Mittwoch, 26. Juli 2017

Frisch aus dem Garten



Heute habe ich einmal eine Regenpause genutzt, um im Garten Brombeeren zu pflücken.

Und da denkt Frau im Sommer schon an Weihnachten.
Bei uns im Ort gibt es in der Vorweihnachtszeit immer Basare zu Gunsten von sozialen Einrichtungen und da ist Selbstgemachtes aus der Küche der Verkaufsschlager.

Also habe ich heute für den Vorrat Brombeeren verarbeitet.


Zuerst habe ich Marmelade gekocht nach dem Rezept von hier.


Und dann habe ich noch Likör angesetzt.
Der Ansatz braucht jetzt noch 6 Wochen, dann kann er abgefiltert und in schöne Flaschen umgefüllt werden.

Für den Ansatz nimmt am 300 g Brombeeren
(man kann auch schwarze Johannisbeeren oder Schlehen nehmen)
250 g weißen Kandiszucker
1 Stück Zimtstange 
und gießt das ganze mit 1 Flasche Weizenkorn (32 %ig) auf.

Das Ganze muss dann 6 Wochen hell stehen
(ich stelle die Flaschen auf die Fensterbank)

Durch ein Sieb gießen und in Flaschen abfüllen.

Fertig!


So füllt sich so langsam mein Vorrats-Regal im Keller.
Bald werden noch Pflaumen und Äpfel dazu kommen.

Ich hole mir gerne den Sommer ins Glas.
Denn was gibt es Schöneres als selbst gemachte Marmelade zum Frühstück.
Ein schönes Mitbringsel ist es allemal!

In diesem Sinne einen süßen Sommer





Montag, 24. Juli 2017

Lieblingsecke im Garten


Naddel und Nicole suchen in diesem Monat unsere Lieblingsecken im Garten.
Ich weiß zwar nicht, ob meine Lieblingsecke das ist, was die Beiden suchen, aber ich möchte sie auch trotzdem vorstellen.
Dort gibt es keine Deko, kein lauschiges Plätzchen oder etwas vergleichbares, es gibt leckere Früchtchen.


Es ist mein Brombeerbusch. 


Zwischen zwei Rosenbögen gepflanzt, beschenkt er uns seit 2 Jahren mit den leckersten Früchten.


Eigentlich war es ein Spontankauf. 

Wir haben schon immer gerne Brombeeren gegessen und ich habe auch immer Brombeer-Gelee gekocht. Doch dafür sind wir im Sommer mit Fahrrad und kleinen Eimerchen unterwegs gewesen und haben sie am Waldrand gesammelt. Bei uns wachsen sie im Wald wie Unkraut. Die wilden Brombeeren haben allerdings Dornen und so kamen wir jedesmal glücklich aber zerkratzt von unseren Touren zurück.

Und dann entdecke mein GöGa dornlose Brombeeren in einem Gartencenter direkt hinter der Grenze in den Niederlanden
(gibt es bestimmt auch in Deutschland)
und so beschlossen wir spontan, eine Pflanze mitzunehmen. Wenn´s nichts wird, auch egal.

Aber das Pflänzchen fühlte ich in unserem Garten so wohl, das es bald in seine Schranken gewiesen werden musste. 
So kamen wir auf die Idee,  rechts und links der Pflanze einen Rosenbogen zu setzen und die Brombeerranken daran zu befestigen.


So halten wir die Pflanze im Zaum, können uns im Frühling an den vielen Blüten erfreuen und jetzt ohne Kratzer die herrlichen Früchte ernten und verarbeiten.


Das Rezept für diese Köstlichkeit habe ich hier schon einmal vorgestellt.

Jetzt verlinke ich meine Gartenecke noch bei Lieblingsecken und bei Bunt ist die Welt
und wünsche Euch eine guten Start in eine hoffentlich sonnige Sommerwoche.




Samstag, 22. Juli 2017

Ein Fest jagt das Andere 🍰



Darf ich Euch heute zum Samstagsplausch bei Andrea auf ein Stück Käsekuchen einladen.

Den gab es am Sonntag bei uns. Wir hatten uns zu einer Familienfeier getroffen und wie immer sollte ich meinen Käsekuchen mitbringen.

Damit Ihr nicht nur virtuell genießen könnt, hier das Rezept:

Zutaten:
125 g Margarine
330 g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Teel. Backpulver
2 Essl. Weichweizengrieß
1 Päckchen Puddingpulver zum Kochen (Vanillegeschmack)
Saft von 2 Zitronen
1 kg Quark

Zubereitung:
Margarine, Zucker, Eier und Vanillezucker zu einem Teig rühren.
Zu diesem Teig den Grieß, das Backpulver und das Puddingpulver geben und alles gut verrühren.
Danach den Zitronensaft unterrühren.
Zum Schluss den Quark gut untermischen.
Den ganzen Teig in eine gefettete Springform geben.
(Der Teig ist sehr flüssig)

Backen:
90 Minuten bei Heißluft 160 Grad auf der 5. Schiene von oben
oder bei Unter- und Oberhitze 180 Grad.

Den Kuchen mindestens 6 Stunden auskühlen lassen, bevor man ihn aus der Backform nimmt.




Aber das war in dieser Woche nicht das einzige Fest. Gestern hatten wir zu unserem jährlichen Grillfest eingeladen. Bei wirklich perfektem Sommerwetter konnten wir mit lieben Menschen einen wunderschönen Abend verbringen. Wir haben lecker gegessen und getrunken, viel erzählt und gelacht.
Und da viele Hände schnell ein Ende machen, am Schluss auch noch zusammen aufgeräumt, so dass ich heute die Zeit habe, mit Euch zu plaudern.

Nach unserem Plausch schaue ich mal, was wir an diesem Wochenende noch so unternehmen. Heute lege ich erst einmal die Füße hoch 😄





Mittwoch, 19. Juli 2017

🚗 Sommertour und Sommerpost 📩


Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es meine Sommertour, die Vierte. 
Es ging nach Mönchengladbach - die Vitus-Stadt -


Hier habe ich einige Jahre gelebt und fahre auch oft noch zum Einkaufen nach Mönchengladbach.  Aber mit den Augen eines Touristen hatte ich die Stadt schon lange nicht mehr gesehen. 
Also ging es an einem sonnigen Tag, auf nach Gladbach, wie wir so sagen.

Mein Rundgang startete am Wahrzeichen der Stadt:


das Mönchengladbacher Münster St. Vitus . 
Die Abteikirche der Benediktinerabtei Gladbach hatte ihre Geburtsstunde bereits um 800 und die heutige Gestalt nahm die Kirche im 13. Jahrhundert an. 
Alles thront auf einem Hügel - nicht immer selbstverständlich am Niederrhein - der noch heute den Namen Abteiberg trägt.

 Das Münster, das Alte Rathaus - früher die Benediktinerabtei - und die Stadtkirche bilden heute noch eine Einheit.




Aber der Abteiberg beherbergt nicht nur Altes, sondern auch zeitgenössische Architektur, in Form des Museum Abteiberg


Bei schönem Sommerwetter hatte ich keine Lust auf einem Museumsbesuch, aber das Bauwerk an sich ist auch schon Kunst und der Besuch des Skulpturengartens ist kostenfrei.


Das Gebäude ist terrassenförmig angelegt und man hat von vielen Stellen aus einen wunderbaren Blick.




Nur einige Gehminuten vom Abteiberg entfernt, liegt die Einkaufsmeile der Stadt, mit dem neuen Einkaufszentrum MINTO.


Gegenüber dem MINTO auf dem neu gestalteten Sonnenhausplatz wurden die               Esel-Skulpturen "Donkey´s Way" montiert. Ich habe bereits hier einmal von den Eseln berichtet.


Ich war nicht zum Einkaufen in der Stadt, also am MINTO und Sonnenhausplatz vorbei und zur "Guten Stube" der Stadt: der Kaiser-Friedrich-Halle


Ob Konzert, Bälle oder sonstige Veranstaltungen. Vieles findet in den Räumlichkeiten der Kaiser-Friedrich-Halle statt.

Auf der Rückseite der Halle befindet sich der Bunte Garten.
Der Stadtpark in der Innenstadt.



Trotz der Lage in der Innenstadt ist der Park eine Oase der Ruhe.
Kein Straßenlärm, nur Vögel oder aus der Ferne das Lachen der Kinder auf dem Spielplatz  war zu hören. Durch die großen, alten Bäume war es angenehm kühl.

Und am Ende meines Rundganges durch die Innenstadt und den Park kam ich noch an einem Wahrzeichen der Stadt vorbei, das die meisten Touristen nicht kennen.



Der "Neue Wasserturm"  im Jugendstil . Der Wasserturm wird auch heute noch zur Trinkwasserversorgung der Innenstadt benutzt und kann auf Anfrage auch von innen besichtigt werden. 

Das war mein Rundgang durch Gladbach. 
Von den anderen Stadtteilen wie Rheydt und Wickrath, um nur zwei zu nennen, mit ihren Schlössern werde ich an dieser Stelle bestimmt auch noch berichten.

Und zum guten Schluss habe ich noch Sommerpost gebastelt und auf den Weg zu einer lieben Bloggerin gebracht.



Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, wo immer Ihr seid.


verlinkt bei Sommerpost von niwibo
verlinkt bei blogsommer

Montag, 17. Juli 2017

Ein Buch zum "Meer riechen"



Sommerzeit ist Lesezeit!
Für die Meisten auf jeden Fall.
Ich lese zwar das ganze Jahr hindurch, aber ich kenne viele Leute, die nehmen sich nur in den Ferien, also meist im Sommer, die Zeit zum Lesen.

Und das Buch " Bretonisches Leuchten" von Jean-Luc Bannalac
( das ist ein Pseudonym)
ist Kommissar Dupins sechster Fall
und wie gemacht für die Ferien.


Klappentext:
Während Claire die Ruhe am Meer zu genießen scheint, nutzt Kommissar Dupin jede Gelegenheit, das Strandhandtuch zu verlassen. Das fabelhafte Abendessen auf der Hotelterrasse und die Gerüchte über eine geklaute Heiligenstatue gehören zu den wenigen spannenden Momenten seiner Urlaubstage. Doch dann verschwindet eine Touristin spurlos und es wird ein Anschlag auf eine Abgeordnete verübt, die mit den lokalen Landwirten im Clinch liegt. Wenig später erschüttert der Fund einer Leiche den bretonischen Küstenort. Heimlich nimmt Dupin mithilfe der Dorfbewohner die Ermittlungen auf, schließlich dürfen Claire und seine Kollegen aus Concarneau nichts mitbekommen, sie haben ihm strengste Erholung verordnet. Zwischen verwunschenen Tälern, traumhaften Stränden und einer leuchtend bizarren Felslandschaft entwickelt sich ein abgründiger Fall.


Inhalt:
Kommissar Dupin macht Ferien! Nichts zu tun zu haben und den ganzen Tag am Strand liegen, das ist für den Kommissar nichts. Für ihn ist das Abendessen im Hotel das Schönste des Tages.
Bei der Beschreibung der Gerichte bekommt man sofort Appetit.


Doch dann geschehen  an seinem Urlaubsort Trégastel Verbrechen:
eine Frau aus dem Hotel verschindet spurlos, auf eine Lokalpolitikerin wird ein Anschlag verübt und es wird eine Tote in einem Steinbruch gefunden.

Bei den heimlichen Recherchen des Kommissars mithilfe der Dorfbewohner,
 - dazu gehören der Hotelbesitzer nebst Gattin, der Friseur, die Besitzerin des             "Tabac-Presse"-Ladens und die beiden Gendarme des Ortes -, kommt man dem Rätsel auf die Spur.
Die Dorfbewohner sind wie immer in der Bretagne irgendwie verwandt oder verschwägert und bilden mit Kommissar Dupin ein wunderbares Team.

Schloss Costaérès (Quelle Wikipedia)

Fazit:
Das Buch ist spannend, wie eigentlich immer.
( der fünfte Band war nicht so gut) 
Die wundervolle Landschaft der Bretagne wieder so schön beschrieben. Man kommt in Urlaubsstimmung. 
Die einzelnen Figuren toll gezeichnet.

Kurz und gut:
Urlaubsgefühle gepaart mit Spannung!
Ich finde lesenswert!
Macht Lust auf die Bretagne.


Ich verlinke das Buch noch bei Nicole von niwibo, die wie jeden Monat unsere Büchertipps sammelt.

Nun wünsche ich Euch einen schönen "Lesesommer" 📖
mit interessanten Büchern


Samstag, 15. Juli 2017

Bin im Garten



Dieses Schild beschreibt in einem Satz meine letzte Woche.
Das heißt natürlich nicht, dass ich nur im Garten war, aber in meiner freien Zeit.
Da ich in meinem Garten auch ein kleines Gemüsebeet habe, gibt es im Sommer immer reichlich zu tun.

Am Wochenanfang war erst einmal Erntezeit.


Der Spinat kam vom Beet direkt in den Kälteschlaf, damit es auch im Winter leckeres Gemüse aus dem Garten gibt. Ein Teil der Ernte landete aber bereits am Montag auf dem Teller. Mit neuen Kartoffeln und Fisch. Köstlich!


Dann habe ich noch einmal Marmelade gekocht, denn es gab im Hofladen an der Ecke immer noch diese herrlichen französischen Aprikosen.


Die ersten Sonnenblumen sind aufgeblüht und strahlen mit der Sonne um die Wette.
Ja, die Sonne und das Wetter. Das ist ja bei Gärtnern und Landwirten so ein Thema.
Viel zu trocken ist es bei uns am Niederrhein. Da wird das Wässern am Abend schon zu einem Ritual.

Aber in meinem Garten gibt es nicht nur Schönes. Auch einige Tierchen haben sich bei mir breit gemacht. Das Schnecken einsammeln am Morgen gehört dazu. Ich gebe zwar gerne etwas ab, aber wenn die diese Tierchen nicht einsammel, gibt es im Beet keinen Salat mehr.


Und dann hat es meinen Garten auch erwischt. Ein Buchsbaum ist dem Buchsbaumzünsler zum Opfer gefallen. Der "Gartendoktor" bei uns im Raiffeisen-Markt hat mir ein natürliches Spritzmittel empfohlen, das unschädlich ist für Bienen, Vögel, Katzen etc.



 Das ist mir wichtig. Also habe ich gesprüht und dann gewartet, bis die Raupen aus dem Buchsbaum herauskamen. Sie mögen wohl den Geruch nicht. Und dann wurden Raupen gesammelt. Ich hatte mir nicht vorstellen können, wie viele Raupen in einer Pflanze so leben. Aber irgendwie hatte das auch etwas beruhigendes. An einem Abend haben mein GöGa und ich so vor unseren Pflanzen gesessen und nach Raupen Ausschau gehalten. Auch eine Freizeitbeschäftigung und sehr meditativ. 😉

Und dann in der Nacht zu Mittwoch kam der ersehnte Regen. Kein Unwetter, wie angekündigt, sondern ein schöner "Landregen". Die ganze Nacht und den ganzen Tag. Und so konnte ich den dritten Schädling in meinem Garten bekämpfen. 
Wir haben eine Junikäfer-Plage. Weniger die Käfer sind das Problem, sondern die Engerlinge. Sie sitzen im Boden und fressen die Wurzeln. Besonders im Rasen, bei uns haben sie sich aber auch über die Wurzeln der Erdbeerpflanzen hergemacht und alle abgefressen. Das Rasen ist bis auf einige Stellen nur noch braun.
Ich brauche zwar nicht unbedingt einen Rasen wie auf dem Golfplatz, aber grün sollte er schon sein. Aber auch für dieses Problem hatte der "Gartendoktor" eine natürliche Lösung.
Ein Nematoden-Präparat. Das sind Fadenwürmer, die in den Boden eingebracht werden müssen und die Engerlinge absterben lassen. Und eben für dieses Einbringen der Nematoden hatte ich sehnsüchtig auf Regen gewartet. Und so ging es im Mittwoch in Gummistiefeln und Regenjacke in den Garten. Das Präparat wurde in Wasser aufgelöst und musste mit der Gießkanne auf den Rasen ausgebracht werden. Es muss ein komisches Bild gewesen sein. Da geht einer im Regen mit der Gießkanne durch seinen Garten und wässert seinen Rasen. 😂
Jetzt heißt es abwarten.
 Ob die Plage vorbei ist, werden wir erst im nächsten Jahr erfahren. Trotzdem hoffe ich, dass sich der Rasen schon in diesem Jahr erholt.

Ja, Ihr Lieben, das war meine Garten-Woche. Jetzt ist Wochenende und ich werde den Garten genießen und, außer meine Blumen zu pflegen, nicht darin arbeiten. Etwas verwelktes abschneiden, gießen usw.. Das ist Vergnügen!


Ich wünsche Euch ein schönes Sommerwochenende



verlinkt zu samstagsplausch


Freitag, 14. Juli 2017

Kräutersträußchen und ein wenig Beach


Hallo Ihr Lieben,

zum Friday-Flowerday von Holunderblütchen habe ich heute Kräutersträußchen anzubieten.


ob draußen 


oder drinnen.


In meinem Kräuterbeet war alles zu zugewachsen, da musste ich mir den Weg freimachen, wie es so schön in einer Bankwerbung mal hieß. 
Salbei, Rosmarin und Oregano waren so über die Trittsteine gewachsen, da musste die Schere her.


Und als ich dann die abgeschnitten Kräuter so auf dem Gartentisch liegen hatte,
kam mir die Idee, sie auch in die Vase zu stellen. Riecht gut und die kleinen Blüten des Oregano sehen auch noch schön aus.


Und da bei mir im Sommer auch immer maritim dekoriert ist, zeige ich Euch noch meine Beach-Deko, die Nicole vom niwibo diesen Monat sucht.


Die ständige Deko im Gäste-Bad


Draußen auf dem Gartentisch.


In der Kranzmitte wechselt die Deko schon mal.


Auf unserem Esstisch.

Da bei uns in NRW heute die Schulferien beginnen, wünsche ich allen Urlaubern schöne Ferien und denen, die noch arbeiten müssen, ein wunderschönes Sommerwochenende.

Liebe Grüße